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Dormagener Jugendliche beim Bezirksapostel de BruinMittwoch, 23.07.2008

Anlässlich des Segeltörn sind 95 Jugendliche aus NRW und Hessen in den Niederlanden auf dem Ijsselmeer unterwegs. Ein Highlight dieser Reise ist der Gottesdienst am Mittwoch in Den Helder mit Bezirksapostel de Bruin.

 


Von der Dormagener Jugend sind Christoph und Raphael Schlangen sowie Markus Hopp mit an Bord.

Unsere Geschwister Walter und Heike Schlangen haben uns Bilder und Eindrücke vom Gottesdienst zur Verfügung gestellt.

Hier nun deren Bericht:

Im Rahmen einer Segeltour in der nordholländischen. Nordsee besuchten auch drei unserer Jugendlichen den Wochengottesdienst in der Gemeinde Den Helder, den Bezirksapostel de Bruin hielt. Er diente mit dem Textwort aus Apostelgeschichte 9, 3 – 6: „Als er auf seiner Reise in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich vom Himmel her ein Lichtglanz, er fiel zu Boden und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, warum verfolgst Du mich? Er fragte: Wer bist Du Herr? Der antwortete: Ich bin Jesus, den Du verfolgst. Nun stehe auf und gehe in die Stadt, dort wird man dir sagen, was Du tun sollst.“ Saulus ließ sich lenken. Hiermit thematisierte kürzlich unser Stammapostel das Selbstbildnis, gegliedert in das negative und das positive Selbstbildnis, welches wir selbst von uns haben und stellte es dem gegenüber, welches Gott von uns hat. Ein negatives kann niemals von Gott kommen, denn GOTT HAT UNS LIEB! Wichtig ist: Was denkt Gott über mich oder meine Einstellung? Gott macht uns manchmal – so wie Saulus in dem Wort – auf Dinge aufmerksam, die wir ändern sollten. Vier markante Punkte sollte jeder bei sich überprüfen:
- Glauben und Vertrauen (ist im Haebräischen ein und dasselbe Wort) vertreibt Angst und Sorge.
- Mitarbeit: wir sollten auch mal Aufgaben übernehmen, die uns nicht so gefallen oder lieben
- Nächstenliebe auch denjenigen gegenüber praktizieren, die nicht so auf unserer Wellenlänge liegen.
- Wiederkunft Jesu hochhalten

Der Bezirksapostel ermahnte uns liebevoll, dass wir, wenn wir sicher wissen, dass etwas falsch ist, uns ernsthaft bemühen sollten es bzw. uns zu ändern.
Vorsteher Scherpenzeel ging auf das Lied der jugendlichen Sänger ein, in dem es u. a. heißt: … sei in dem Herzen Koenig allein“. Wenn man das wirklich möchte, darf man nicht selbst König darin sein, sondern muss zurückstehen.
Es wurden viele schöne und lustige Beispiele aufgeführt, die in der chinesischen Weisheit auf den Punkt gebracht wurden: Du bringst jeden Tag Deine Haare in Ordnung, warum nicht auch Dein Herz?

An diesem Abend durfte der kleine aber wunderbare Chor der Gemeinde Den Helder auch mal zuhören. Die 95 deutschen Jugendlichen füllten mit ihrem stimmgewaltigen Gesang die kleine Kirche, die normalerweise über 75 Sitzplätze verfügt; heute waren es eben mal 140 Gottesdienstbesucher.
Im Anschluss an den zu 90 Prozent in deutsch gehaltenen Gottesdienst wurde von den Geschwistern aus Den Helder ein Imbiss gereicht. Nach einer kleinen Stärkung gab es noch Gelegenheit zu Gemeinschaftsfotos und Chorgesang.
Die Verabschiedung der Jugendlichen verband der Bezirksapostel mit einem Besuch auf den Segelschiffen.


Weitere Bilder unter Galerie

Walter und Heike Schlangen