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Silberhochzeit mit Apostel Opdenplatz in Köln-EhrenfeldMontag, 30.08.2010

Die Gemeinden Dormagen und Köln-Nippes waren am Sonntag, 29. August 2010, nach Köln-Ehrenfeld eingeladen. Dort hielt Apostel Gerd Opdenplatz, Hessen, um 16:00 Uhr einen Gottesdienst, in dem die Geschwister Gabi und Manfred Nonnast den Segen zu ihrer Silberhochzeit empfingen.


Apostel Opdenplatz legte seiner Predigt Johannes 13, Vers 7 zugrunde „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren.“ Dieser Hinweis Jesu an Petrus steht vor der Fußwaschung Jesu seiner Jünger und bringt zum Ausdruck, dass es ihnen zunächst unverständlich sein würde, dass der Meister seinen Jüngern die Füße waschen würde. Als aber Jesus Petrus die Bedeutung aufgeschlossen hatte, wollte er nicht nur die Füße sondern auch das Haupt von Jesus gewaschen haben.

In seinen weiteren Ausführungen machte der Apostel deutlich, dass auch wir den Herrn in unserem Leben nicht immer sofort sondern oft erst im Rückschauen verstehen. Dies bringt auch das Bibelwort mit der zeitlichen Komponente „jetzt“ und „hernach“ zum Ausdruck. Wenn sich eine schwere Krankheit ankündigt oder Arbeitslosigkeit oder andere Unbilden des Lebens eingetreten sind, dann fragen wir schnell nach dem „Warum?“ ohne im Augenblick eine Antwort zu finden oder zu erhalten. Gottes Willen spielt sich oft auf einer anderen Ebene ab, die wir mit menschlicher Sicht nicht nachvollziehen können. Oft erschließt sich die Frage nach dem „Warum?“ dann erst später.

Als Beispiel aus der Heiligen Schrift führte der Apostel Noah an, der wohl auch nicht verstanden hat, warum er eine Arche bauen sollte. Aber er hat es getan und das brachte ihm bei der Sintflut die Errettung. Des weiteren nannte er Hiob, der ein Gott wohlgefälliges Leben führte und dennoch hart geprüft wurde. Er wusste auch nicht, warum er alles erleiden musste. Aber erlegte sein Schicksal in die Hand Gottes und sagte: „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!“ (Hiob 1, Vers 21).

Weil wir um diese Zusammenhänge wissen, kommt es auch für uns darauf an, in der Phase des „jetzt“ dem Herrn zu vertrauen. Auch wenn wir Gott in seinem Handeln nicht verstehen, wollen wir in seiner Hand bleiben. Als der Herr Jesus seinen Jüngern sein Opfer eröffnete „Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.“ (Johannes 6, Vers 53), verstanden ihn viele Jünger nicht und wandten sich vom Herrn ab. Petrus als Sprecher der künftigen Apostel sagte jedoch: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.“ (Johannes 6, 68 + 69). Wenn wir den Herrn erkennen als unseren Erlöser und den Bräutigam unserer Seelen, dann vertrauen wir ihm auch dann und bleiben bei ihm, wenn wir unseren Weg einmal nicht verstehen.

Anschließend rief Apostel Opdenplatz noch den Bezirksältesten Polzin und den Hirten Uwe Schneider zur Wortverkündigung an den Altar. Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls spendete der Apostel den Geschwistern Nonnast den Segen zur Silberhochzeit. Er erinnerte an das Trauwort der Geschwister „Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!“ und gab ihnen als Geleiwort für ihren weiteren Lebens- und Glaubensweg Sprüche 4, Vers 18: „Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.“
 

Alfred Krempf, Köln